Spirometrie & Bodyplethysmographie

Im medizinischen Alltag hat sich der Begriff Lungenfunktion als Sammelbegriff für die verschiedenen Untersuchungsverfahren der Lunge und der Atemwege eingebürgert. So unterscheidet man zwischen „großer Lungenfunktion“ (Bodyplethysmographie) und „kleiner Lungenfunktion“ (Spirometrie). Letztere ist in den meisten internistischen Praxen vorhanden und wird zur Messung der Lungenkapazität und der Atemstromgeschwindigkeit (Fluß-/Volumen-Messung) verwendet. Auch hier geht der Trend, weg von Stand-Alone-Geräten, zu PC-gestützten Lösungen, bei denen das System aus einem Messaufnehmer und einer Software besteht.

Bei der Bodyplethysmographie befindet sich der Patient in einer druckdichten Kabine. Hier können weitere atemphysiologische Größen gemessen werden, die bei der Spirometrie nicht zu ermitteln sind (z.B. Residualvolumen, totale Lungenkapazität).

Hauptsächlich finden zwei Messverfahren Verwendung. Beim Staudruckverfahren (nach Fleischer) atmet der Patient durch ein Sieb, während die Druckdifferenz vor und nach dem Sieb ausgewertet wird. Das Ultraschall-Messverfahren arbeitet nach dem Doppler-Prinzip, enthält keine mechanischen Messkomponenten und ist daher praktisch kalibrationsfrei.

Die Hygiene gewinnt bei der Lungenfunktion zunehmend an Bedeutung, da hier auch die Patienten stark sensibilisiert sind. Da die Desinfektion bzw. Sterilisation der Messaufnehmer sehr aufwendig ist, haben sich hier Einweg-Komponenten bzw. vorgesetzte Filter etabliert.

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