Ultraschalldiagnostik

Die Ultraschalldiagnostik (Sonografie) gehört zu den am häufigsten durchgeführten medizinischen Untersuchungen, weil sie unkompliziert, schnell, kostengünstig und für den Patienten absolut schmerzfrei ist.

Anders als andere bildgebende Verfahren wie Röntgen oder Magnetresonanztomografie (MRT) arbeiten Ultraschallgeräte dazu mit Schall. Die Patienten sind damit keiner irgendwie gearteten Strahlenbelastung ausgesetzt. Ultraschalluntersuchungen können so ohne Gefahr für den Patienten beliebig oft wiederholt werden und werden in den verschiedensten medizinischen Disziplinen und Feldern eingesetzt.

Nicht nur in der Akut- und Notfallmedizin ist die Ultraschalldiagnostik heute nicht mehr wegzudenken, auch bei Routinekontrollen und Vorsorgeuntersuchungen kommt die nicht invasive Untersuchungsmethode häufig zum Einsatz.

Grundsätzliche Funktion von Sonografiegeräten

Das Ultraschallgerät schickt bei der Untersuchung einen Schallimpuls in das Gewebe und interpretiert das zurückkommende Echo. Weil abhängig von den Eigenschaften des Gewebes der Schall unterschiedlich reflektiert wird, fällt das Echo unterschiedlich aus, je nachdem auf was die Schallwellen treffen.
Weil in den Schallköpfen moderner Ultraschallgeräte hunderte Sender und Empfänger in Reihe geschalten sind, können diese Echo-Daten dann relativ einfach in ein Bild umgewandelt werden.

Die Frequenz der genutzten Töne liegt dabei – wie der Name schon sagt – im Ultraschallbereich von etwa 2 bis 20 Megahertz, was das Wahrnehmungsvermögen des menschlichen Gehörs bei weitem überschreitet. Bei der Berechnung des Ultraschall-Bildes spielen dabei die Stärke der Reflexion und die Laufzeit der Schallwellen eine Rolle.

Während die Signalstärke des Echos Rückschlüsse auf die Beschaffenheit des Gewebes zulässt, kann aufgrund der Laufzeit, also der Zeit zwischen dem Aussenden der Schallwelle und dem Empfang des Echos, die Entfernung abgeschätzt werden. Durch Veränderung der Frequenz kann so die Eindringtiefe reguliert werden.

Zur besseren Schallübertragung wird auf die Hautoberfläche ein Ultraschall-Kontaktgel aufgetragen. Der Schallkopf wird vom Mediziner dann an der Hautoberfläche hin- und her bewegt und in verschiedenen Winkeln gedreht, um ein umfassendes Bild zu bekommen.

Medizinische Einsatzgebiete

Ultraschalldiagnostik kommt heute hauptsächlich zum Einsatz bei:

  • Der Untersuchung von Organen des Bauchraumes und des Beckens,
  • Der Untersuchung von Gefäßen,
  • Der Untersuchung des Herzens,
  • Der Untersuchung von Weichteilgewebe,
  • Untersuchungen in der Schwangerschaft.

Während klassischer 2-D Ultraschall liefert lediglich ein Schnittbild liefert, können in der modernen 3D-Ultraschalldiagnostik mit einem speziellen Ultraschallkopf mehrere einzelne Schnittbilder aufgenommen, die anschließend in dreidimensionale Bilder umgerechnet werden können.
Durch eine zusätzliche zeitliche Dimension können von modernen Ultraschallgeräten auch Bewegungen dargestellt (4D-Sonographie“ oder Live-3-D-Ultraschall) werden, was besonders in der Pränatal-Diagnostik und Echokardiologie eingesetzt wird.

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